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Dokumente

Die einzelnen Dokumente finden Sie in den Unterpunkten für Kunden, für Installateure und für Lieferanten, Messstellenbetreiber und Messdienstleister.

Dokumente für unsere Kunden

Am 08.11.2006 ist die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Gasversorgung in Niederdruck (Niederdruckanschlussverordnung – NDAV) vom 01.11.2006 (BGBl.I S. 2485) in Kraft getreten.

Die Stadtwerke Heide Netz GmbH macht hiermit von ihrem Recht gem. § 29 Abs. 1 Satz 3 NDAV in Verbindung mit § 115 Abs. 1 Satz 2 EnWG Gebrauch und verlangt von allen Anschlussnehmern die Anpassung ihrer Anschlussverträge an die neue Rechtslage.

Dies bedeutet, dass mit Wirkung vom auf den dieser Bekanntmachung folgenden Tag, also zum 01. Mai 2007 die Niederdruckanschlussverordnung sowie die Ergänzenden Bedingungen nebst Anlagen für alle mit der Stadtwerke Heide GmbH begründeten Niederdruckanschlussverhältnisse sowie für alle bestehenden Anschlussnutzungsverhältnisse mit Letztverbrauchern, die einen Anschluss an das Niederdrucknetz zur Entnahme von Gas nutzen, gelten. Die NDAV sowie die Ergänzenden Bedingungen nebst Anlagen sind hier nachfolgend einsehbar bzw. herunterladbar und werden Ihnen auf Wunsch gerne per Post zugesandt.

Notrufnummer und Sofortmaßnahmen bei Beschädigungen

Jede tatsächliche oder vermutete Störung einer Versorgungsanlage ist unverzüglich der Stadtwerke Heide GmbH zu melden.

Stadtwerke Heide GmbH

während der Dienstzeit

0481/906-0

außerhalb der Dienstzeit

0481/906-101

Gasstörung

0481/906-103

Die nachfolgend, spartenbezogenen Maßnahmen sind umgehend einzuleiten bzw. zu beachten.

Stromversorgungseinrichtungen

Im Falle eines Schadens an einem Stromkabel besteht unmittelbare Lebensgefahr für den Verursacher. Das Kabel kann noch unter Spannung stehen. Deshalb sind folgende Maßnahmen einzuleiten:

  • Geräte aus dem Gefahrenbereich bringen, wenn gefahrlos möglich!
  • Anwesende Personen auffordern, Abstand zu halten.
  • Schadstelle absperren und Zutritt unbefugter Personen verhindern.
  • Beschädigung unverzüglich melden (vorgenannte Telefonnummer).
  • Gegebenfalls erforderliche Maßnahmen mit Stadtwerke Heide GmbH abstimmen.

Im Falle einer Störung ist der Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Das Baustellenpersonal hat dafür Sorge zu tragen, dass etwaige Dritte nicht zu Schaden kommen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Schadensbereich ist nur mit Zustimmung der Stadtwerke Heide GmbH zu verlassen.

Gasversorgungseinrichtungen

Bei der Beschädigung einer Gasleitung besteht Brand- und Explosionsgefahr durch ausströmendes Gas. Deshalb sind folgende Maßnahmen einzuleiten:

  • Zündquellen/Funkenbildung vermeiden, keine elektrischen Einrichtungen bedienen, vorhandene Zündquellen sofort löschen, nicht rauchen.
  • Sofort die Motoren aller Baumaschinen und Fahrzeuge abstellen.
  • Gefahrenbereich verlassen und weiträumig absichern.
  • Schadstelle absperren und Zutritt unbefugter Personen verhindern.
  • Beschädigung unverzüglich der Stadtwerke Heide GmbH melden.
  • Falls erforderlich, Polizei und Feuerwehr benachrichtigen.
  • Gegebenfalls erforderliche Maßnahmen mit Stadtwerke Heide GmbH abstimmen.
  • Auf den Entstörungsdienst der Stadtwerke Heide GmbH warten. Bei Beschädigung einer Gas-Hausanschlussleitung ist die Hauptabsperreinrichtung zu schließen. Das Haus sowie angrenzende Gebäude, Schächte und Kanäle sind, wenn möglich, auf Gaskonzentrationen zu überprüfen. Falls Gas ausgetreten ist, Türen und Fenster öffnen, nicht klingeln und keine elektrischen Einrichtungen bedienen, nicht rauchen.

Im Falle einer Störung ist der Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Das Baustellenpersonal hat dafür Sorge zu tragen, dass etwaige Dritte nicht zu Schaden kommen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Schadensbereich ist nur mit Zustimmung der Stadtwerke Heide GmbH zu verlassen.

Wasserversorgungseinrichtungen

Bei einer beschädigten Wasserleitung besteht die Gefahr der Unterspülung sowie der Überflutung. Deshalb sind folgende Maßnahmen einzuleiten:

  • Baugrube und tiefliegende Räume, falls erforderlich, von Personen räumen.
  • Schadstelle und evtl. Gefahrenbereiche absperren.
  • Beschädigung unverzüglich an Stadtwerke Heide GmbH melden.
  • Wenn möglich, für Abfluss des Wassers sorgen.
  • Gegebenfalls weitere Maßnahmen mit der Stadtwerke Heide GmbH abstimmen.
  • Auf den Entstörungsdienst der Stadtwerke Heide GmbH warten.

Im Falle einer Störung ist der Gefahrenbereich sofort zu verlassen. Das Baustellenpersonal hat dafür Sorge zu tragen, dass etwaige Dritte nicht zu Schaden kommen und geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Der Schadensbereich ist nur mit Zustimmung der Stadtwerke Heide GmbH zu verlassen.

 

Brennwertveröffentlichung gemäß § 40 GasNZV (Gasnetzzugangverordnung)

Mit dem Inkrafttreten der novellierten Gasnetzzugangsverordnung wurde es zum 01.10.2011 für uns als Gasnetzbetreiber im Verteilnetz gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 7 GasNZV verpflichtend, am zehnten Werktag des Monats die Abrechnungsbrennwerte des Vormonats bzw. der Vormonate zu veröffentlichen.

Der jeweilige Abrechnungszeitraum ist in den nachfolgenden Dateien farblich markiert. Er kann durch Zwischenablesungen, Preisänderungen, Hochrechnungen und/oder Zählerwechsel variieren. Insgesamt gibt es 78 unterschiedliche Zeiträume und damit Werte, die in der Summe aller vom Netzbetreiber gestellten Rechnungen auftreten können.

Eine Erdgasabrechnung z.B. vom 01.01. bis 31.12. mit einem abgelesenen Zählerstand am 15.12. und einer Hochrechnung vom 15.12. bis 31.12. beinhaltet damit zwei unterschiedliche Brennwerte. Ein Brennwert wird für den Zeitraum von Januar bis Dezember (01.01. bis 15.12.) für die Berechnung herangezogen und der zweite Brennwert wird nur für den Dezember (15.12. bis 31.12.) herangezogen. Eine tageanteilige Wichtung ist nach dem DVGW Arbeitsblatt G 685 nicht erforderlich. Es werden aber sehr wohl die einzelnen Monate zu einander gewichtet. Der Brennwert des Januar's mit rd. 20 % der Jahresmenge wiegt damit doppelt so stark wie der des April's mit rd. 10 % der Jahresmenge.

Thermische Gasabrechnung nach DVGW Arbeitsblatt G 685

Das Verfahren zur Ermittlung der Zustandszahl ist dem Letztverbraucher in geeigneter Form bekannt zu machen. Die verwendeten Parameter und die Berechnung selber, kann nachstehend eingesehen werden.

Der in der Abrechnung verwendete Faktor ergibt sich durch Multiplikation des Abrechnungsbrennwertes mit der Zustandszahl. Dies ist auf den Abrechnungen entsprechend aufgeführt. Der Abrechnungsbrennwert errechnet sich für die unterschiedlichen Zeiträume anhand der tatsächlich eingespeißten Erdgasmengen in das Netzgebiet.

Dokumente für Installateure

Hier finden Sie das Formular für die Anmeldung einer Gasinstallation im Erdgasnetz der Stadtwerke Heide GmbH. Dieses Dokument kann gleich am Rechner ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden.

Dokumente für Lieferanten, Messstellenbetreiber und Messdienstleister

Messstellenrahmenvertrag Erdgas

Grundlage des Rahmenvertrages sind das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die Messzugangsverordnung (MessZV), die Netzzugangsverordnungen Gas (GasNZV), die Niederdruckanschlussverordnung (NDAV), die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV), die Festlegungen einheitlicher Geschäftsprozesse für den Lieferantenwechsel im Gassektor (GeLi Gas), das Grundmodell der Ausgleichs- und Bilanzierungsregeln im Gassektor (GaBi Gas) der Bundesnetzagentur und die Verordnung über die Wechselprozesse im Messwesen (WiM).

Dieser Vertrag regelt die Voraussetzungen sowie die Rechte und Pflichten zur Durchführung des Messstellenbetriebs i. S. d. § 3 Nr.26b EnWG und gegebenenfalls der Messung i. S. d. § 3 Nr.26c EnWG in den Bereichen Elektrizität und/oder Gas durch einen vom Anschlussnutzer beauftragten Messstellenbetreiber im Netzgebiet des Netzbetreibers. Der nachstehend veröffentlichte Mustervertrag entspricht dem Beschluss BK6-09-034 vom 09.09.2010

Messrahmenvertrag Erdgas

Dieser Vertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen Netzbetreiber und Messdienstleister im Zusammenhang mit der Durchführung der Messung im Sinne des § 3 Nr.26c EnWG unabhängig von der Energieflussrichtung. Die Grundlage bildet insbesondere § 21b des Energiewirtschaftsgesetzes vom 07.07.2005 (EnWG) in Verbindung mit der Messzugangsverordnung (nachfolgend MessZV) vom 17.10.2008 (BGBl. I S.2006) sowie den Netzzugangsverordnungen für Gas (GasNZV) in ihrer jeweils geltenden Fassung. Er gilt für die Messstellen, die in den Anwendungsbereich dieses Vertrages einbezogen sind und betrifft grundsätzlich nur solche Abnahmestellen, bei denen die Messeinrichtungen nicht elektronisch ausgelesen werden. Für Messstellen, bei denen die Messeinrichtungen elektronisch ausgelesen werden, findet dieser Vertrag keine Anwendung. Die entsprechenden Regelungen zur Messung werden im Messstellenrahmenvertrag vereinbart.Der nachstehend veröffentlichte Mustervertrag entspricht dem Beschluss BK6-09-034 vom 09.09.2010